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Mobile Polizeiwache: Ein Gebäude, mehrere Einsatzorte

Nachhaltiges Bauen durch Wiederverwendung und Umsetzung

Bundespolizei-Dienstgebäude am Hamburger Hauptbahnhof mit mehreren Einsatzfahrzeugen auf dem Vorplatz.

Nachhaltigkeit im Bauwesen wird häufig mit energieeffizienten Gebäuden oder ressourcenschonenden Materialien verbunden. Ein ebenso wichtiger Aspekt ist jedoch die langfristige Nutzung von Gebäuden. Temporäre Gebäude von FAGSI können nach ihrem Einsatz demontiert und problemlos an einem neuen Standort wieder aufgebaut werden. Ein Paradebeispiel ist hierfür die mobile Wache der Bundespolizei Hamburg, welche zuvor bereits mehrere Jahre in Köln im Einsatz war. 

Umsetzung und Wiederverwendung

Nicht jeder Raumbedarf ist dauerhaft, genau hier zeigen Containergebäude ihre Stärken. Sie lassen sich dort einsetzen, wo kurzfristig oder vorübergehend zusätzlicher Platz benötigt wird, beispielsweise während eines Umbaus oder bei einem erhöhten Flächenbedarf. Nach Abschluss des Projekts ist ihr Einsatz jedoch nicht beendet. Statt dauerhaft an einem Standort zu verbleiben, können die Gebäude an anderer Stelle erneut genutzt werden. 

Die Umsetzung eines Containergebäudes erfordert eine sorgfältige Planung und eine präzise Abstimmung aller Prozessschritte. Nach der Demontage werden die einzelnen Container per Schwertransport an den neuen Standort transportiert und dort wieder zusammengesetzt. Dank der standardisierten Bauweise gelingt dieser Prozess in vergleichsweiser kurzer Zeit, sodass die Gebäude schnell wieder betriebsbereit sind. Je nach Einsatzort können sie dabei an neue Anforderungen angepasst oder sogar erweitert werden. So entstehen flexible Gebäudelösungen, die sich an wechselnde Bedürfnisse anpassen und langfristig genutzt werden können. 

Die Umsetzung der Anlage kostet zwischen 30-40 Prozent einer Neuanschaffung. Das Umsetzen [...] ist deshalb besonders ökonomisch, weil wir die meisten Materialien wiederverwenden können.

Arne Smercek

Den Kreislaufgedanken leben

Nachhaltiges Bauen beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in der Planungsphase eines Gebäudes. Materialien und Nutzungskonzepte sollten von Anfang an so gedacht werden, dass sie möglichst lange genutzt und bei Bedarf wiederverwendet werden können. Genau hier setzt der Kreislaufgedanke an: Gebäude werden nicht für den einmaligen Einsatz konzipiert, sondern so geplant, dass sie sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen. 

Containergebäude von FAGSI bieten dafür ideale Voraussetzungen. Nach ihrem Einsatz können sie demontiert, transportiert und an einem neuen Standort wieder aufgebaut werden, ohne an Funktionalität einzubüßen. So erhalten bestehende Gebäude immer wieder eine neue Aufgabe, anstatt durch einen Neubau ersetzt zu werden. Das verlängert ihren Lebenszyklus, schont wertvolle Ressourcen und reduziert den Bedarf an neuen Baustoffen. 

Selbst wenn ein FAGSI Gebäude nach vielen Jahren das Ende seines Lebenszyklus erreicht, ist der Kreislaufgedanke noch nicht abgeschlossen. Die Gebäude lassen sich vollständig zurückbauen und die eingesetzten Materialien können zu einem großen Teil dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Bis zu 90% der verbauten Wertstoffe sind recycelbar und bilden damit die Grundlage für eine ressourcenschonende Weiterverarbeitung. 

So trägt die Wiederverwendung von Containergebäuden dazu bei, Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten und Abfälle zu minimieren. Nachhaltigkeit wird damit nicht nur beim Bau eines Gebäudes berücksichtigt, sondern über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg.

Temporäres Dienstgebäude der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof zur Erweiterung von Arbeits- und Einsatzflächen.
Dienstgebäude der Bundespolizei in zentraler Lage am Hamburger Hauptbahnhof mit Bushaltestelle und historischem Kirchturm im Hintergrund.
Bundespolizei-Fahrzeuge vor einem Gebäude der Bundespolizei in einer belebten Innenstadt mit Passanten.

Von Köln nach Hamburg und weiter

Bevor die mobile Polizeiwache in Hamburg ihren neuen Einsatzort fand, war sie bereits mehrere Jahre am Kölner Hauptbahnhof im Einsatz. Sie besteht aus 15 Containern im Erdgeschoss sowie einem zusätzlichen Obergeschoss aus 14 Containern, welche alle notwendigen Sicherheitsstandards erfüllen. Die deutsche Bahn bedachte bereits beim Kauf der Anlage gemeinsam mit FAGSI die mehrfache Verwendung der Anlage bei Renovierungsprojekten der Bundespolizei in ganz Deutschland. Aus diesem Grund wurde sie so geplant, dass sie nach ihrem Einsatz in Köln ganz einfach demontiert und an einem neuen Standort wiederverwendet werden kann. So konnten Ressourcen maximal geschont werden, Materialien langfristig im Nutzungskreislauf gehalten und gleichzeitig eine wirtschaftliche sowie bedarfsgerechte Lösung für die Bundespolizei geschaffen werden. 

Wir haben die Wache in Köln ungefähr zwei Wochen lang demontiert, haben sie dann innerhalb von zwei Tagen nach Norddeutschland, nach Hamburg gefahren und dort mit einem Kran innerhalb von 48 Stunden auf dem Hachmannplatz montiert. Mehr Zeit haben wir von der Stadt auch nicht bekommen, denn wir befinden uns an einem der meist frequentiertesten Bahnhöfen Deutschlands.

Arne Smercek

Die mobile Polizeiwache steht beispielhaft für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Containergebäuden. Ob für Behörden, Bildungseinrichtungen, Unternehmen oder das Gesundheitswesen, überall dort wo sich Anforderungen verändern oder kurzfristig zusätzlicher Raum benötigt wird, bieten umsetzbare Gebäude eine zukunftsfähige Lösung. Ihre Flexibilität ermöglicht es schnell auf neue Gegebenheiten zu reagieren und vorhandene Gebäude dort einzusetzen, wo sie aktuell gebraucht werden.

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Ein lächelnder Mann mit blauer Brille und kurzem Bart trägt weißes Hemd und dunkles Sakko, steht frontal und schaut in die Kamera; unscharfer, heller Innenraum im Hintergrund.
Arne Smercek
Vertrieb Industrie & Kommunen

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