Vier Interimsgebäude von FAGSI lösen Kapazitätsengpässe an Schulen in Treptow-Köpenick

28. Juni 2023

Berlin wächst und braucht mehr Raum für gute Bildung. Daher startete bereits 2016 die Berliner Schulbauoffensive (BSO). Neben der Errichtung neuer Schulen steht auch die Erweiterung und Sanierung bereits bestehender Gebäude im Fokus. Hierfür stellt der Berliner Senat im Zeitraum von 2016 bis 2026 insgesamt eine Investitionssumme von rund 10 Mrd. Euro bereit. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Bezirken. So sollen beispielsweise bis 2030 allein in Treptow-Köpenick über elf Schulen erweitert und rund 40 Schulen zusätzlich saniert werden. 

Während der Sanierung der Bestandsschulen und um die Engpässe bis zur Fertigstellung der neuen Schulen kurzfristig zu lösen, setzt der Bezirk Treptow-Köpenick auf temporäre Raumlösungen – und somit auf Schulgebäude aus Containern, die in der Regel auf eine befristete Nutzung mit einer Standzeit bis zu fünf Jahren ausgelegt sind. 

Ziel der gesamten Schulbauoffensive ist es, attraktive und moderne Schulgebäude mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen, in denen alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Beschäftigte gerne arbeiten und erfolgreich lernen können. Ein Anspruch, der selbstverständlich nicht nur für die Neubauten gilt, sondern auch für die Interimsgebäude.  

Für all diese Anforderungen sind die temporären Raumlösungen von FAGSI geradezu prädestiniert: Innerhalb von nur wenigen Wochen gebaut, lindern sie sehr kurzfristig die akute Raumnot. Die wohngesunde Qualität der verwendeten Materialien und die anspruchsvolle Ausstattung der Container sorgt für ein angenehmes Lern- und Arbeitsklima. Dies zeigen auch die vier Projekte, die FAGSI für den Bezirk Treptow-Köpenick jeweils nach vorangegangener öffentlicher Ausschreibung realisiert hat. 

 

Ganzheitliche Architektur-Lösungen 

Eine große Stärke von FAGSI in der Ausschreibungsphase war es, ganzheitliche Lösungen mit und für den Kunden zu erarbeiten, die dann auch angeboten werden konnten. „Bei der Realisierung von Containergebäuden fühlen sich kommunale Bauherren oft auf sich allein gestellt“, erläutert Erik Rafka, Mitarbeiter im Technischen Vertrieb bei FAGSI und für den Großraum Berlin zuständig, aus jahrelanger Projekterfahrung. „Es ist jedoch absolut legitim, sich schon bei der Planung und Ausschreibung eines Containergebäudes vorab von Experten beraten zu lassen und von unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Containerbau zu profitieren.“ Denn das Planen und Realisieren von Containergebäuden ist heutzutage sehr anspruchsvoll und hat nichts mehr mit dem einfachen Reihen und Stapeln der Raumeinheiten zu tun. Daher tritt FAGSI bei Projekten immer als Generalunternehmer auf. 

 

Vom Fundament bis zum Blitzableiter 

Anspruchsvoll war der Leistungsumfang von FASGI auch bei den Berliner Schulen: Er reichte von der Beschaffung der nötigen Genehmigungen, über die Erdbauarbeiten, die Fundamentierung, den Bau der Außenanlagen und Zufahrten für die LKWs bis zu den zum Teil sehr komplizierten Baustelleneinrichtungen aufgrund von Platzmangel in der Innenstadt. Es ging darum,  das komplette Gebäude von Unterkante Fundament bis zur Oberkante des Blitzschutzes schlüsselfertig zu errichten. Dazu kam, dass die Anforderungen an die TGA (technische Gebäudeausstattung) in allen Gebäuden sehr hoch war. „Hier trennt sich bei den Anbietern von Containeranlagen sehr schnell die Spreu vom Weizen“, sagt Erik Rafka. „FAGSI war aufgrund seiner Erfahrung aus dem Projektgeschäft in der Lage, alle Kundenanforderungen zu erfüllen.“ Dazu gehörte beispielsweise eine direkte Aufschaltung der Brandmeldeanlage auf den Bestand, die Lieferung der IT-Komponenten inklusive der Smartboards in den Klassenräumen. Die Schulen sind außerdem mit Einbruchmeldeanlagen ausgestattet. Elektrische Raffstoreanlagen mit Windwächtern gehörten ebenso zur Standardausstattung wie ein Schulgong über Lautsprechersysteme, mit denen auch Durchsagen gemacht werden können. Alle Schulen verfügen zudem über ein durchdachtes Farb- und Lichtkonzept. Darüber hinaus bot FAGSI über den eigentlichen Leistungsumfang hinaus bei manchen Schulen sogar frei wählbare Varianten für Wand- und Fußbodenbeläge an.  

„Aufgrund der hohen gesetzlichen Forderungen im Schulbau ist das Genehmigungsverfahren oftmals äußert schwierig. Jedoch haben wir an allen Herausforderungen stets gemeinsam, mit offener Kommunikation und fair für und mit dem Auftraggeber gearbeitet“, resümiert Erik Rafka die Projekte. Die erfolgreiche Abwicklung und die gute Kommunikation mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick beim Bau der ersten Schule stellte für FAGSI daher einen Pluspunkt bei den weiteren Vergaben dar.  

 

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