FAGSI als Generalunternehmer

FAGSI als Generalunternehmer

20. Juli 2022

Einfach und unkompliziert temporär bauen

Temporäre Gebäude werden längst nicht mehr nur als vorübergehende Behelfsbauten eingesetzt – sie kommen mit weit mehr Bestimmungszwecken an unterschiedlichsten Orten zum Einsatz. Knappe Ressourcen, der Klimawandel aber auch eine immer schwieriger werdende wirtschaftliche Planbarkeit beim Bauen lenken den Blick derzeit vermehrt auf die Kreislaufwirtschaft – und damit auf temporäre und dennoch qualitativ hochwertige Gebäude aller Sparten.  „Interimsgebäuden gebührt eine ebenso große Sorgfalt und Qualität wie dauerhaft genutzten Gebäuden, denn auch hier verbringen Kinder, Lehrer, Erzieher, Büroangestellte – alle Menschen, für die wir bauen – wertvolle Lebenszeit“, sagt Resa Canli, Bauleiter bei FAGSI.

 

Vor der Beauftragung – auch hier steht FAGSI zur Seite

Beim Ablauf einer Containerbeauftragung unterscheidet man zwischen freihändigen Vergaben und öffentlichen Submissionen, die ab einer gewissen Größe sogar europaweit erfolgen müssen.  

Bei freihändigen Vergaben dürfen private Bauherren oder Investoren ein oder mehrere Anbieter ihrer Wahl direkt zur Angebotsabgabe auffordern und zuvor meist auch konkrete Bietergespräche führen. Hier kann der Anbieter seine ganze Erfahrung einbringen, mit Referenzbesuchen punkten und dabei seine Qualität 1:1 beweisen. So kann auch der Kunde Kosten und Leistungen besser gegeneinander abwägen. Und es zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität.  

Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen hingegen erfordert eine schriftliche, anonyme Ausschreibung der zu vergebenden Leistungen. Gemäß der Erklärung zur Submission, ist eine Veröffentlichung des Vergabeverfahrens sowie die schriftliche Einreichung der Bieterangebote erforderlich. Während der Vergabe dürfen die eingereichten Angebote der Bieter nicht eingesehen werden.  

„Bereits beim Erstellen des Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung eines Containergebäudes fühlen sich kommunale Bauherren oft auf sich allein gestellt und überfordert“, so die Erfahrung von Resa Canli. „Doch das muss nicht sein! Es ist nicht verboten, bei Planung und Ausschreibung eines Containergebäudes vorab Experten zu fragen ‚Was müssen wir beachten, damit alles klappt. Was funktioniert gar nicht?’ Wir bei FAGSI haben jahrzehntelange Erfahrung im Containerbau – und die geben wir gerne weiter.“ Konkrete Absprachen zwischen Bauherren und Containeranbietern sind bei öffentlichen Ausschreibungen vorab natürlich nicht erlaubt. „Dennoch können Auftraggeber neutrale Beratungsgespräche in Anspruch nehmen und so wertvolle Informationen für eine korrekte und aussagefähige Ausschreibung erhalten. Danach tut man sich auf Auftraggeber-Seite deutlich leichter“, weiß der erfahrene Baufachmann. 

 

Komplexität der Containerarchitektur wird oft unterschätzt 

Kunden unterschätzen zudem oft die Komplexität, die beim Bauen mit Containern – wie bei allen Bauweisen auch – gegeben ist. „Die ausschreibenden Stellen sollten einen erfahrenen Container-Spezialisten im Vorfeld zur Beratung unverbindlich hinzuziehen. Und zwar nicht erst beim Gebäudeentwurf, sondern bereits bei der Auswahl und der Erschließung des Grundstücks“, rät Canli. Wertvolle Tipps hinsichtlich Geländetopografie könnten so gegeben werden, aber auch Hinweise zur optimalen Platzierung des Gebäudes auf dem Grundstück, damit vorhandene Anschlüsse, Kanäle und Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und Medien effektiv genutzt werden können. Auch eine Analyse der Grundstückszufahrt für eine reibungslose Baustelleneinrichtung bzw. Baustellenlogistik seien wichtig, so der Experte. Werden diese Aspekte nicht rechtzeitig beachtet, könnte das Aufstellen und Montieren der Stahlriesen, die ja per Kran an Ort und Stelle gehoben werden müssen, leicht zur kniffligen Aufgabe werden. Selbst Gründungsarbeiten nimmt FAGSI auf Wunsch in die Hand oder kann im Vorfeld wertvolle Tipps dazu geben. Resa Canli zählt weitere mögliche Stolperfallen auf: „Aus Unkenntnis werden im Vorfeld oft unnötig Bäume gefällt oder versiegelte Flächen, die zum Aufstellen des Krans oder gar der Container gut nutzbar gewesen wären, zu früh rückgebaut. All diese Punkte und noch viel mehr, muss man frühzeitig bedenken, um keine Zeit zu verlieren und um Folgekosten zu vermeiden.“ 

Diesen „Service der Vorinformation“, wie Canli ihn nennt, sieht FAGSI als Investition in gute Qualität – und in die Imagepflege hochwertiger Containerarchitektur. „Wir wollen transparent arbeiten und Hilfe bieten“, sagt er. „Wenn Ausschreibungen mangels guter Vorbereitung oder mangels Erfahrung auf Auftraggeber-Seite scheitern und dann qualitativ unzulängliche Containerbauten die Folge sind, schadet das der gesamten Branche – allen voran den seriösen Qualitätsanbietern, zu denen wir gehören.“ 

 

Richtig ausschreiben und Billiganbieter außen vor lassen 

Da bei der Vergabe eines öffentlich ausgeschriebenen Auftrags der Anbieter mit dem niedrigsten Preis den Zuschlag erhält, tun Auftraggeber gut daran, im Leistungsverzeichnis sehr genau zu beschreiben, was Sie von dem bestellten Gebäude erwarten: Dazu gehören – neben einem genau durchdachten, detaillierten Raumprogramm, wenn möglich bereits unter Einbeziehung der späteren Nutzer erstellt – auch ein aussagekräftiger Grundriss. Außerdem Bauwerkdetails, wie die gewünschte Fassaden- und Dachausbildung, sowie Aussagen zu den baurechtlichen, bauphysikalischen Auflagen (Schallschutz, Brandschutz, Wärmeschutz), die das Gebäude erfüllen muss, bis hin zur gewünschten Art der Energieversorgung. „Ist die Ausschreibung unpräzise, geht das zu Lasten des Kunden, denn entweder bekommt er ein Gebäude, das den günstigsten Kosten eines Billiganbieters, nicht aber seinen Wünschen und Anforderungen entspricht – oder er muss meist sehr teure Nachträge stellen“, spricht Canli aus Erfahrung. Darum hat FAGSI neutrale Muster-Leistungsverzeichnisse erstellt, an denen sich Bauherren bei ihrer Ausschreibung – auch der öffentlichen – orientieren und deren Wortlaut sie je nach Bedarf übernehmen können, um bei der Formulierung für die gewünschte Position auf der sicheren Seite zu sein.  

 

Bauen mit FAGSI als Generalunternehmer: Alles aus einer Hand! 

„Die besten Bauergebnisse werden erzielt, wenn wir unsere Leistung als GU von Anfang an komplett anbieten können und alle Schritte koordinieren dürfen. So gibt es keine Reibungsverluste und alles läuft Hand in Hand. Davon profitieren die Bauherren“, sagt Canli.  
Wobei „von Anfang an“ wörtlich gemeint ist: Von der Bedarfsermittlung und der Entwurfsplanung über das Baueingabeverfahren, die Organisation der Baustellenlogistik, bis hin zur Koordination aller Gewerke. Dabei arbeitet FAGSI mit langjährigen Partnern zusammen und setzt auf die Qualität bekannter Markenhersteller. Gutachten und Nachweise zu Brandschutz, Schall- und Wärmeschutz sind bei FAGSI alle vorhanden und können bereits bei Angebotsabgabe vorgelegt werden. Tägliche Baudokumentationen während der Bauphase, die mit Fotos alle Leistungen präzise feststellen, garantierten einen transparenten Bauablauf. Alle Baumaßnahmen erfolgen schnell, leise und schmutzarm – beispielsweise an Schulen oft bei laufendem Betrieb und ohne Zeitverlust. Am Ende steht die schlüsselfertige Übergabe des temporären Gebäudes zum verabredeten Fixtermin. „Da, wo andere aufhören, machen wir weiter“, betont Resa Canli. „Es gibt so gut wie nichts, das wir nicht umsetzen können“.  

 

Service inklusive 

Bei Kauf und Miete wird von FAGSI der Kundenservice „mitgeliefert“, sodass die Nutzer mit möglichen Fragen und Problemen am Gebäude niemals alleine dastehen. Dabei hat der Kunde von Anfang an seinen persönlichen Ansprechpartner, der auch nach der schlüsselfertigen Übergabe weiterhin zur Verfügung steht. In Mietobjekten erfolgt z.B. ein turnusmäßiger Gebäudecheck, der dazu dient, möglichen Verschleiß frühzeitig zu erkennen und zu beheben. „Dennoch sind wir kein Hausmeisterservice“, sagt Canli. „Bestimmte Dinge liegen in Betreiberverantwortung, wie bei allen Mietgebäuden. So haben Betreiber die Pflicht das Gebäude zu warten. Wenn der Kunde einen Wartungsvertrag wünscht, bietet FAGSI diesen an und dokumentiert die Ergebnisse entsprechend. Ansonsten führt der Kunde selbst die Wartungen durch, die nötigen Prüfungen – z.B. für Brandschutztüren oder Sicherheitsbeleuchtung etc. – leisten wir.“

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